Der Begriff LGBTQ ist diskriminierend

24.06.2021

LGBTQ wird Community genannt, obwohl sie keine ist. Eine Community verbindet, dass sie was gemeinsam hat, doch LGBTQ ist eine wild zu­sam­men­ge­wor­fe­ne Gruppe. Das LGB hat nicht mit dem TQ zu tun. Noch nicht mal T und Q haben etwas mit­ein­an­der zu tun. Während das LGB die sexuelle Aus­rich­tung be­schreibt, geht es bei T und Q um Gen­der­iden­ti­tät. Und während das T auch immer noch mit zwei Ge­schlech­tern auskommt, braucht das Q eine komplett neue Ge­schlech­ter­theo­rie, um begründet werden zu können.

Dass diese drei völlig ver­schie­de­nen Gruppen zu nur einer zu­sam­men­ge­wor­fen werden, ist selbst­zer­stö­re­risch. Denn es sagt aus, dass das einzige, was sie verbindet, da sie ja aus ganz anderen Rich­tun­gen kommen, die Tatsache ist, dass sie nicht der Norm ent­spre­chen, also nicht normal sind. Jeder, der sich mit LGBTQ iden­ti­fi­ziert, un­ter­stützt damit, dass zwischen den Zeilen gesagt wird, dass es eine Gruppe von Freaks ist. Nichts könnte kon­tra­pro­duk­ti­ver sein.

Abgesehen davon, dass 20% des Namens – also das Q – vor­aus­sicht­lich niemals Ver­ständ­nis in der breiten Be­völ­ke­rung bekommen wird. Während andere sexuelle Aus­rich­tun­gen oder die Iden­ti­fi­ka­ti­on mit dem anderen Ge­schlecht nur höchstens auf fehlende Akzeptanz stoßen werden, wird das Ausdenken von neuen Ge­schlech­tern zu­sätz­lich auch auf fehlendes Ver­ständ­nis stoßen. LGBT tun sich keinen Gefallen eine Allianz mit Q zu schließen, denn die ganze Grundidee von Q basiert auf der Ver­wechs­lung von Per­sön­lich­keit bzw. hor­mo­nel­lem Zustand mit Ge­schlecht. Das ist so als würde man sagen Leben und Tod sind nicht binär, sondern eine Skala, denn es gibt Zustände, da ist man besonders lebendig und auf­ge­weckt, an anderen komplett en­er­gie­los und es kann sogar sein, dass man im Koma liegt. Heißt es aber, dass man nicht lebt, wenn man im Koma ist?