Die perfekte Täuschung

06.09.2020

Vor einigen Jahren ging im Internet mal diese Grafik rum, die zeigt, dass viele scheinbar ei­gen­stän­di­ge Marken auf nur wenige große Un­ter­neh­men zu­rück­zu­füh­ren sind. Die Leute waren damals sehr geschockt, denn sie hat die Illusion zerstört, dass sie große Ent­schei­dungs­frei­heit haben.
Diese Art Täuschung findet aber nicht nur bei Marken von wachs­tums­ori­en­tier­ten Un­ter­neh­men statt, bei denen jedem halbwegs in­for­mier­ten Menschen schon lange klar sein sollte, dass um Profit zu machen, die kon­su­mie­ren­de Masse we­nigs­tens zu einem gewissen Maße angelogen und ma­ni­pu­liert werden muss und genau das daher eine der Haupt­prak­ti­ken der Wer­be­in­dus­trie ist, sondern sie findet auch maß­geb­lich in der hiesigen In­tel­li­gen­zi­ja statt.

Die Illusion, dass wir eine große Auswahl haben zwischen so vielen ver­schie­de­nen Denk­rich­tun­gen, zwischen so vielen klugen Köpfen, ist nahezu perfekt. Denn zwischen all diesen Leuten einen wirklich un­ab­hän­gi­gen Denker zu finden, einen richtigen Skeptiker, jemanden, der nicht vor­sich­tig se­lek­tiert, was er hin­ter­fragt und was nicht, ist sehr sehr schwierig.

Ich will natürlich nicht sagen, dass die Leute, die ich nicht als un­ab­hän­gi­ge Denker bezeichne, als un­in­tel­li­gent erachte – es gibt viele, die ich für ihre Arbeit re­spek­tie­re und die mich auch in meinem Denken be­ein­flusst haben. Unter ihnen sind viele scharf­sin­ni­ge Leute. Ich sage lediglich, dass sie sich immer in einem fest­ge­steck­ten Rahmen bewegen und den ganzen Bereich außerhalb dieses Rahmens komplett igno­rie­ren und es viel­leicht sogar noch nicht mal merken. Einige mögen es viel­leicht merken, finden aber Recht­fer­ti­gun­gen, wieso sie es tun; Recht­fer­ti­gun­gen, die ebenfalls nicht von ihnen kommen und sie ohne wirklich tiefes Durch­den­ken über­nom­men haben. Ein richtiger Skeptiker ist für mich aber nicht jemand, der auf Ze­hen­spit­zen läuft.

Die Sache mit der Moral

Das eine Mal, als mir dieses Phänomen richtig ins Gesicht sprang, war beim Lesen von Nassim Talebs "An­ti­fra­gi­li­tät" (Sehr gutes Buch übrigens). An­ti­fra­gi­li­tät ist ein von ihm erdachtes bzw. be­ob­ach­te­tes Konzept und stellt das Gegenteil von Fra­gi­li­tät dar. Während das Fragile bei Stößen oder Schocks kaputt geht und das Robuste davon unberührt bleibt, wächst das An­ti­fra­gi­le daran. Eine der an­ti­fra­gi­len Dinge, die er genannt hat, ist die Re­stau­rant­bran­che:

Re­stau­rants sind fragil; sie kon­kur­rie­ren mit­ein­an­der, doch die örtlichen Re­stau­rants zu­sam­men­ge­nom­men sind aus genau demselben Grund an­ti­fra­gil. Wären Re­stau­rants in­di­vi­du­ell robust, könnten also nicht scheitern, dann würde der Re­stau­rant­be­reich als Ganzer entweder sta­gnie­ren, oder er wäre schwach und würde kaum etwas Besseres zustande bringen als Kan­ti­nen­fraß – und zwar Kan­ti­nen­fraß im so­wje­ti­schen Stil. Außerdem hätte er unter sys­te­ma­ti­schen Engpässen zu leiden, was hin und wieder zu einer tiefen Krise und staat­li­chen Ret­tungs­ak­tio­nen führen würde. Die Qualität, Sta­bi­li­tät und Se­riö­si­tät des Re­stau­rant­we­sens verdanken sich der Fra­gi­li­tät des einzelnen Re­stau­rants.

Soweit, so richtig. Doch nur einige Seiten weiter redet er über die Evolution als eine ebenfalls an­ti­fra­gi­le Sache. Er sieht eine Spannung zwischen dem in­di­vi­du­el­len Menschen und der Natur als Ganzes, weil das Überleben und Gedeihen der Natur davon abhängt, dass der einzelne Mensch fragil ist und sich so die evo­lu­tio­nä­re Selektion voll­zie­hen kann. Das ist sein Kommentar dazu:

Zum Teufel mit der An­ti­fra­gi­li­tät. Einige der hier vor­ge­tra­ge­nen Ideen zu Fitness und Selektion bereiten mir tiefes Unbehagen, und die Abfassung be­stimm­ter Passagen ist daher alles andere als angenehm – ich ver­ab­scheue die Er­bar­mungs­lo­sig­keit des Se­lek­ti­ons­pro­zes­ses, die un­er­bitt­li­che Treu­lo­sig­keit von Mutter Natur. Ich ver­ab­scheue die Vor­stel­lung, dass Ver­bes­se­rung nur dadurch zustande kommt, dass andere ge­schä­digt werden. Als Humanist empöre ich mich über die An­ti­fra­gi­li­tät von Systemen auf Kosten von In­di­vi­du­en, denn wenn man den Gedanken kon­se­quent zu Ende denkt, dann spielen wir Menschen als In­di­vi­du­en keine Rolle.

Ich musste damals an dieser Stelle kurz in­ne­hal­ten und ungläubig in die Luft starren. Wie kann es sein, dass ein Mann, der es die letzten über 100 Seiten geschafft hat, seine in­tel­li­gen­ten Ideen vor­zu­tra­gen, plötzlich einknickt und sein eigenes Konzept verdammt, weil... es ihm unanenehm ist(???) Wie kann es sein, dass er dann weiter la­men­tiert darüber, dass dies ja gegen "die große Leistung der Auf­klä­rung" gehen würde, wenn er an anderer Stelle richtig fest­stellt, dass es wohl kein besseres und op­ti­mier­te­res System gibt, als die Natur selbst, da keine auf so eine lange Ge­schich­te von trial & error zu­rück­bli­cken kann? Wen in­ter­es­siert bitte an­ge­sichts dessen die Auf­klä­rung? Sind ir­gend­wel­che Schrei­ber­lin­ge des 18. Jahrund­erts jetzt klüger als die Natur?

Müsste ein ei­gen­stän­di­ger und un­ab­hän­gi­ger Denker an dieser Stelle nicht kurz in­ne­hal­ten und seine bisherige Meinung hin­ter­fra­gen, wenn er bemerkt, dass diese gegen die Natur geht und demnach per de­fi­ni­tio­nem un­na­tür­lich ist? Müsste er nicht merken, dass seine starke emo­tio­na­le Reaktion gegen völlig na­tür­li­che Prozesse, die schon seit Mil­li­ar­den von Jahren auf der Erde statt­fin­den, viel­leicht auf ein Ge­dan­ken­ge­fäng­nis in seinem Kopf zu­rück­zu­füh­ren ist? Ein Ge­dan­ken­ge­fäng­nis, das errichtet wurde, ganz bestimmt nicht von ihm selbst, sondern von anderen Menschen und vor allem staat­li­chen In­sti­tu­tio­nen?

Zellen und Organe

Diese Sache ist aber viel tief­grei­fen­der, als man erst einmal viel­leicht annehmen mag. Talebs Schluss­fol­ge­rung, dass In­di­vi­du­en dann keine Rolle spielen würden, ist nur halb­rich­tig. Sie spielen eine Rolle, ihre Rolle ist die Auf­recht­erhal­tung des Ge­samt­kör­pers, sprich der Natur. Wenn ein Lebewesen aus einer Herde stirbt und der Rest überlebt, dann hat der Sterbende die gleiche Rolle erfüllt, wie die Über­le­ben­den: sie haben alle die Natur als Ge­samt­or­ga­nis­mus gestärkt.

Ich habe hier bewusst Lebewesen und nicht Menschen gesagt, weil wir in modernen Zi­vi­li­sa­tio­nen mehr mit unseren eigenen künst­li­chen Systemen zu tun haben, als mit der Natur selbst.[1] Auch wenn wir weiterhin na­tür­li­chen Prin­zi­pi­en un­ter­wor­fen sind, ist die dominante und be­stim­men­de Instanz über uns nicht etwa die Natur, sondern der Staat. Und da liegt auch schon der Kern der Täuschung.

In meinem Post über die Buch­sta­ben­ana­lo­gie sagte ich:

Schließen sich Menschen zu einer Gruppe zusammen, dann hat die Gruppe einen eigenen Kopf. Das äußert sich in der Mas­­sen­­psy­cho­­lo­gie. Aber auch Mo­b­­men­­ta­­li­­tät ist nichts anderes. Der Mob handelt auf eine gewisse Weise, wie jeder einzelne darin auf sich al­­lein­ge­stellt nicht gehandelt hätte. Das heißt, sie ist ein eigenes Element, ein eigenes Or­ga­­nis­­mus. Genauso haben auch Staaten eine eigene Psyche. Lesen wir in den Nach­­­rich­­ten oder in Ge­­schichts­bü­chern, dann wird über Länder so ge­­schrie­­ben, als wären sie Menschen - Land A verärgert Land B, Land C misstraut Land D etc. Wir wissen zwar, dass nur einzelne Menschen für diese En­t­­­schei­­dun­­gen ver­­an­t­wor­t­­lich sind und nicht die Ge­­sam­t­heit des Landes, aber das gleiche gilt auch für uns; wenn wir verärgert sind, ist nur ein kleiner Teil unseres Körpers für die Emotion ver­­an­t­wor­t­­lich, der meiste Teil hat nichts damit zu tun.

Ich muss hier nochmal betonen, dass ich das genau so meine, wie ich es ge­schrie­ben habe. Dass der Staat eine eigene Psyche hat, ist nicht etwa me­ta­pho­risch gemeint, nein, er hat wirklich eine Psyche. Er ist wirklich ein eigenes Wesen. Er trifft wirklich eigene Ent­schei­dun­gen und handelt in eigenem Interesse. Der Grund, warum wir es nicht merken ist, weil wir in ihm sind.

Unser eigener Körper wird aus­ge­macht von über drei Billionen Zellen und von ca. genau so vielen oder mehr Bakterien.[2] All die Kleinst­or­ga­nis­men, die für le­bens­not­wen­di­ge Funk­tio­nen ver­ant­wort­lich sind, wie bspw. die Mi­kro­bio­ta in unserem Darm, haben natürlich keine Ahnung, dass sie uns helfen. Sie gehen ihren eigenen Aufgaben nach, aber in der Ge­samt­heit ist ihr Handeln dafür ver­ant­wort­lich, dass wir überleben und gedeihen können. Unser Körper ist ihre Welt und unser größtes Interesse besteht darin, dass sie weiterhin ihre Aufgaben machen können, nicht weil es ihnen nützt, sondern weil es uns nützt.

Genauso sind wir als Menschen die Zellen im Körper des Staates. Der Staat lebt davon, dass wir gewisse Dinge machen, gewisse Dinge sagen und denken und andere un­ter­las­sen! Die Com­mu­nities, die wir gründen, oder auch die Or­ga­ni­sa­tio­nen und Un­ter­neh­men, sind die Organe im Staat. So wie Zellen Gewebe und Organe in unserem Körper bilden. Der Staat fördert Or­ga­ni­sa­tio­nen, er fördert Un­ter­neh­men, Banken etc., weil er sie braucht um zu überleben. Der Mensch zum Staat steht im gleichen Ver­hält­nis, wie die Zelle zum Menschen und der Mensch zu Ge­mein­schaf­ten steht im gleichen Ver­hält­nis, wie Zellen zu Organen. Es ist das gleiche Prinzip, nur einige Grö­ßen­ord­nun­gen drüber.

Halbe Denker und falsche Ak­ti­vis­ten

Leuten, denen das nicht bewusst ist oder die das nicht bei all ihren Vorhaben im Hin­ter­kopf haben, werden immer über die Fall­stri­cke des Systems stolpern. Leute, die sich als Quer­den­ker prä­sen­tie­ren oder als Re­vo­lu­tio­nä­re usw., fallen genau in dieses Muster. Das System liebt diese Menschen. Denn das sind Menschen, die ihm weiterhin nützen, aber die denken, dass sie gegen ihn ankämpfen. Und je mehr es von solchen Menschen gibt, desto mehr Raum nimmt diese Schein­op­po­si­ti­on ein und desto mehr werden wahre non­kon­for­mis­ti­sche Kräfte (die ihm wirklich ge­fähr­lich werden könnten) an den Rand gedrückt.

All die Par­tei­po­li­tik und auch das gesamte po­li­ti­sche Spektrum sind eine perfekte Ablenkung. Die vielen ver­schie­de­nen Denk­rich­tun­gen sind im Prinzip das gleiche wie die eingangs erwähnten Marken, die Ent­schei­dungs­frei­heit sug­ge­rie­ren. Ob man nun links oder rechts ist, ob man einen kom­mu­nis­ti­schen oder ka­pi­ta­lis­ti­schen Staat will oder viel­leicht einen fa­schis­ti­schen, sind alles ver­schie­de­ne Versionen ein und desselben Systems.

In all den Systemen gibt es eine Regierung, es gibt Gesetze, es gibt Gerichte und Polizei, es gibt Un­ter­neh­men, es gibt Banken usw. Diese ganzen Elemente sind ver­schie­den an­ge­ord­net, aber sie sind weiterhin im Körper des Staates. Das ist so, als würde man mit anderen vor einem Schach­brett sitzen und jeder überlegt, wie wohl die beste Kon­stel­la­ti­on der Figuren auf dem Brett sein soll. Der eine packt einen Bauer auf B4 und einen Turm auf G3, der andere findet, dass der Turm auf jeden Fall auf G2 sollte und darüber wird sich ge­strit­ten. Aber keiner steht auf und sagt "Wozu brauchen wir ei­gent­lich all diese Figuren?" und "Was würde passieren, wenn wir alle vom Brett fegen?". Und "Wieso sitzen wir ei­gent­lich vor einem Schach­brett?"

Ich denke, vielen der Köpfe von re­vo­lu­tio­nä­ren Be­we­gun­gen und po­li­ti­schen Umstürzen der Ver­gan­gen­heit war diese Tatsache bewusst. Sie wussten höchst­wahr­schein­lich, dass sie einfach nur Zellen im Körper des Systems sind und ihre Taten ihm helfen, statt schaden, aber sie machten dieses Schau­spiel mit, einfach um per­sön­li­che Macht zu erlangen. Aber all die anderen Leute, die wirklich dachten, dass ihre Ideen in ir­gend­ei­ner weise re­vo­lu­tio­när wären, vor allem die Theo­re­ti­ker, nenne ich Halbe Denker. Sie mögen originell sein, aber nur innerhalb des Rahmens, den das System ihnen vorgibt.

Eine weitere Gruppe, die auf diese Täuschung her­ein­fällt, sind Ak­ti­vis­ten. Und da beweist das System, auf welch be­ein­dru­cken­de Weise es schafft, seine Zellen so hinters Licht zu führen, dass sie in seinem Interesse handeln. Ted Kaczynski schreibt in "The System’s Neatest Trick"[3] dazu:

Modern tech­no­lo­gy, with its rapid long-distance trans­por­ta­ti­on and its dis­rup­ti­on of tra­di­tio­nal ways of life, has led to the mixing of po­pu­la­ti­ons, so that nowadays people of different races, na­tio­na­li­ties, cultures, and religions have to live and work side by side. If people hate or reject one another on the basis of race, ethnicity, religion, sexual pre­fe­rence, etc., the resulting conflicts interfere with the func­tio­n­ing of the System. Apart from a few old fos­si­li­zed relics of the past like Jesse Helms, the leaders of the System know this very well, and that is why we are taught in school and through the media to believe that racism, sexism, ho­mo­pho­bia, and so forth are social evils to be eli­mi­na­ted.

Das muss man kurz sacken lassen. Die Moral, die uns bei­gebracht wird, richtet sich nach dem Nutzen für das System. "Richtig und falsch" stehen für "gut und schlecht für das System". Nichts anderes ist Moral, es geht nicht um das Wohl­erge­hen der Menschen. Geht man etwas in die Ver­gan­gen­heit, waren viele Sachen noch moralisch völlig legitim, die viele heut­zu­ta­ge nicht mal mehr denken mögen. Es war so, weil es dem System in dem Moment genützt hat. Durch die ver­än­der­ten Umstände musste es sich ad­ap­tie­ren und hat neue mo­ra­li­sche Vor­stel­lun­gen an­ge­nom­men. Dass es so ist, zeigt sich auch darin, dass der Staat sonst keine wirklich tieferen Gründe dafür anführt. Prominent dafür sei die Un­ab­hän­gig­keits­er­klä­rung der Ver­ei­nig­ten Staaten zu nennen, in der es nur heißt "We hold these truths to be self-evident".

Many people do not un­der­stand the roots of their own frus­tra­ti­on, hence their rebellion is di­rec­tion­less. They know that they want to rebel, but they don't know what they want to rebel against. Luckily, the System is able to fill their need by providing them with a list of standard and ste­reo­ty­ped grie­van­ces in the name of which to rebel: racism, ho­mo­pho­bia, women's issues, poverty, sweat­shops…the whole laundry-bag of "activist" issues.

Huge numbers of would-be rebels take the bait. In fighting racism, sexism, etc., etc., they are only doing the System's work for it. In spite of this, they imagine that they are rebelling against the System.

Nun könnte man natürlich meinen, dass es dem System viel­leicht nützt, aber das ist ir­rele­vant, solange es auch den Menschen nützt. Was gibt es denn dagegen zu sagen, dass man gegen Rassismus, Sexismus etc. ist? Das Problem ist aber nicht, dass man dagegen ist, sondern dass man sich aktiv dagegen einsetzt und die Arbeit für den Staat macht. Mit jeder dieser Aktionen stärkt man den Staat. Wenn sich morgen die Umstände wieder ändern und damit es wieder neue Vor­stel­lun­gen von richtig und falsch gibt, kann es sein, dass es dich trifft. Und da willst du ganz sicher nicht, dass der Staat zu stark ist... und du dabei mit­ge­hol­fen hast. Zu­sätz­lich sind viele dieser scheinbar positiven Dinge in Wirk­lich­keit nur ver­steck­te Wege, um den Einzelnen zu schwächen:

The System needs a po­pu­la­ti­on that is meek, non­vio­lent, do­mesti­ca­ted, docile, and obedient. It needs to avoid any conflict or dis­rup­ti­on that could interfere with the orderly func­tio­n­ing of the social machine. In addition to sup­pres­sing racial, ethnic, religious, and other group hos­ti­li­ties, it also has to suppress or harness for its own advantage all other ten­den­ci­es that could lead to dis­rup­ti­on or disorder, such as machismo, ag­gres­si­ve impulses, and any in­cli­na­ti­on to violence.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Wir sollten uns wirklich hüten vor diesen Il­lu­sio­nen. Wir sollten wissen, wofür wir ei­gent­lich kämpfen. Und vor allem sollten wir uns hüten vor falschen Propheten und unfreien Denkern.


  1. s. Post "Unser Krieg gegen die Natur"
  2. Sender R, Fuchs S, Milo R. Revised Estimates for the Number of Human and Bacteria Cells in the Body. PLoS Biol. 2016 Aug; 14(8): e1002533. [PMC free article]
  3. Ted Kaczynski: The System’s Neatest Trick