Medizin ist dumm

21.08.2020

Ich bin schon ganz früh nicht gerne zum Arzt gegangen und habe versucht es zu vermeiden, wo es nur geht. Wenn ich schließ­lich doch mal hin­ge­gan­gen bin und der Arzt mir etwas ver­schrie­ben hat, habe ich es nicht genommen oder nicht so lange, wie vor­ge­schrie­ben. Es war aber nicht die Angst vor Spritzen o.ä., weswegen ich ungern hin­ge­gan­gen bin – damit hatte ich nie ein Problem – es war eher ein tiefes Miss­trau­en. Ich konnte es damals auch nicht wirklich erklären, sodass andere es hätten nach­voll­zie­hen können; ich hatte einfach selbst tief in mir das Gefühl, dass es nicht normal ist. Dass irgendwas nicht mit rechten Dingen zugeht.

Erst viel später konnte ich das Problem auch benennen. Das Problem ist, dass die Medizin (und mit Medizin meine ich Schul­me­di­zin/Allo­pa­thie, aber auch andere, wie Ho­möo­pa­thie) auf den Grund­an­nah­men aufbauen, dass a) Ursachen bei der Krank­heits­be­kämp­fung ir­rele­vant sind und b) wir schlauer sind als unser Körper. Beide halte ich für extrem falsch und ge­fähr­lich.

Wenn jemand eine kör­per­li­che Be­schwer­de hat, dann hat es immer eine Ursache. Wenn jemand bspw. etwas Un­ge­sun­des zu sich nimmt und so seinen Körper in­to­xi­kiert, dann soll der Körper eine Mög­lich­keit haben, zu sagen, dass es falsch war. Wie sollen wir denn sonst erfahren, dass es nicht gut für uns war, wenn wir kein Signal zu­rück­be­kom­men? Sind wir en­er­gie­los, haben Kopf­schmer­zen oder einen anderen üblen Ne­ben­ef­fekt, dann sollten wir auf­merk­sam sein. Unser erster Gedanke sollte nicht sein, dass die Schmerzen ver­schwin­den sollen, sondern wir sollten uns fragen, woher sie kommen. Und ein Arzt ist leider keine Hilfe dabei, diese Frage zu be­ant­wor­ten.

Gehe ich mit einem Problem zum Arzt, dann erwarte ich, dass er seine Expertise nutzt, um mir ein Katalog an Fragen zu stellen und so per Aus­schluss­ver­fah­ren die mögliche Ursache her­aus­fil­tert. Er sollte mir sagen: "Das ist höchs­wahr­schein­lich der Auslöser. Lass das mal die nächste Zeit sein und wenn das Problem in zwei Wochen immer noch nicht weg ist, dann komm wieder. Ich hoffe, ich sehe dich nicht wieder – und tschüss". Das ist für mich der optimale Ablauf beim Arzt.
Statt­des­sen fragt er nur sowas wie "Wie lange hast du es denn schon?" und "Was hast du schon getan?" und blablabla und zückt am Ende seinen Stift und ver­schreibt mir ir­gend­ei­nen Scheiß, nachdem ich nicht gefragt habe. Ich bin einmal wegen einem Schnupfen, der nach meinem Geschmack zu lange anhielt, zum Arzt gegangen und er hat mir nach etlichen Fragen dann An­ti­bio­ti­ka ver­schrie­ben. Wo ich mich dann wundere, ob diese Fragen überhaupt einen Sinn hatten und es am Ende nicht so oder so darauf hin­aus­ge­lau­fen wäre.

Robert Mendelson, M.D. Despite the tendency of doctors to call modern medicine an 'inexact science', it is more accurate to say there is prac­ti­cal­ly no science in modern medicine at all. Almost ever­ything doctors do is based on a con­jec­tu­re, a guess, a clinical im­pres­si­on, a whim, a hope, a wish, an opinion or a belief. In short, ever­ything they do is based on anything but solid sci­en­ti­fic evidence. Thus, medicine is not a science at all, but a belief system. Beliefs are held by every religion, including the Religion of Modern Medicine.
– Robert Mendelson, M. D.

Ich möchte nicht etwas men­schen­ge­mach­tes, im Labor her­ge­stell­tes zu mir nehmen, um Symptome zu un­ter­drü­cken. Symptome sind gut. Wenn ich sie un­ter­drü­cke, aber die Ursache, die zu ihnen geführt hat, immer noch da ist, dann ändert es nichts am Zustand meiner Ge­sund­heit: mein Or­ga­nis­mus leidet, nur merke ich nichts davon. Die Kon­se­quenz daraus wird sein, dass es zu einem noch größeren Problem führen wird und die Symptome, die dieses Problem begleiten werden, werden noch un­er­freu­li­cher sein. Man schiebt so Dinge nur auf die lange Bank und quält damit seinen eigenen Körper.

Auch die Hybris zu glauben, dass man eine Krankheit besser heilen könnte, als der Körper selbst, der sich in Millionen von Jahren genau um diese Aufgabe herum ent­wi­ckelt hat, ist eine der Makel der heutigen Medizin. Zu glauben, der Körper könnte nicht mit gewissen Ge­ge­ben­hei­ten, mit denen er schon immer zu tun hatte, umgehen, ohne ir­gend­wel­che La­bor­er­zeug­nis­se, die erst paar Jahre aufm Markt sind, ist so absurd, wenn man sich ver­ge­gen­wär­tigt, dass das tat­säch­lich eine der Säulen ist, auf die die moderne Medizin in der Praxis aufgebaut ist.

So hart es auch klingen mag, aber Ärzte sind heut­zu­ta­ge nichts weiter als die Dealer der Phar­ma­in­dus­trie. Im Zentrum der Medizin steht der Verkauf von che­mi­schen Produkten und der Profit von den Her­stel­lern eben­die­ser. Die Ärzte sind die Händler, die Mit­tel­män­ner zwischen Pro­du­zen­ten und Kon­su­men­ten. Und das ist nicht nur ir­gend­ei­ne pes­si­mis­ti­sche In­ter­pre­ta­ti­on der Lage, nein, das ist die ehr­lichs­te und wahrste Wie­der­ga­be unseres Systems.

Linus Pauling Everyone should know that most cancer research is largely a fraud, and that the major cancer research or­ga­ni­za­ti­ons are derelict in their duties to the people who support them.
– Linus Pauling

Was im Me­di­zin­stu­di­um gelehrt wird und was in den Lehr­bü­chern steht, wird von der Phar­ma­in­dus­trie kon­trol­liert. Was die aktuelle me­di­zi­ni­sche Forschung ist und was in den re­nom­mier­ten Magazinen gedruckt wird, wird ebenfalls von der Phar­ma­in­dus­trie kon­trol­liert. Wo das Geld ist, ist die Macht.

Die aka­de­mi­sche Forschung ist sehr langsam und bis gewisse Er­geb­nis­se überhaupt in den Lehr­bü­chern der Studenten landen, vergehen viele viele Jahre. Wenn es sich um Er­geb­nis­se handelt, die Pro­fit­ver­lust für die großen Un­ter­neh­men bedeuten würde, dann wird die Ver­öf­fent­li­chung von der Industrie sogar bewusst zu­rück­ge­hal­ten und erschwert, sodass teilweise auch viele Jahrzehne ins Land ziehen können, bis sie an die breite Öf­fent­lich­keit dringen.

Und als wäre das alles nicht schlimm genug, kommt die Tatsache hinzu, dass der Großteil me­di­zi­ni­scher Studien schlicht­weg falsch ist. Und mit Großteil meine ich tat­säch­lich fast alle. Professor John Ioannidis belegte genau das in seinem 2005 ver­öf­fent­lich­ten Essay "Why Most Published Research Findings Are False".

Wenn man sich das alles vor Augen führt, dass die meisten For­schungs­er­geb­nis­se, die zum Konsens werden, nur diesen Status erreichen, weil es zum Vorteil für die Her­stel­ler von Phar­ma­zeu­ti­ka ist; dass Ärzte Menschen sind mit lauter Falsch­in­for­ma­tio­nen und falschen Vor­stel­lun­gen über den Körper im Kopf; dass zu Ärzten, die selbst vor 30-40 Jahren studiert haben, noch immer nicht gewisse Dinge durch­ge­drun­gen sind, die schon in ihrer Stu­di­en­zeit als sicher fest­stan­den, dann kann man nur zu einem Schluss kommen: dass wer einen Arzt aufsucht, sich in Teufels Küche begibt.

Aajonus Vonderplanitz Anything the medical pro­fes­si­on says, do the opposite 99 percent of the time and you'll be right.
– Aajonus Von­der­p­la­nitz

Es ist auch schon lange kein Geheimnis mehr, dass viele Leute, die im Kran­ken­haus oder durch ärztliche Be­hand­lung gestorben sind, nicht trotz, sondern wegen der Be­hand­lung gestorben sind und noch am Leben wären, wenn sie sich niemals einem Arzt an­ver­traut hätten. Das nennt man Iatro­ge­nik. Viele Menschen haben niemals davon gehört, obwohl die Zahlen er­schre­ckend hoch sind. Ich vermute aber, dass die wahren Zahlen sogar noch höher sind als die of­fi­zi­el­len.

Der mensch­li­che Körper ist sehr komplex, La­bor­ex­pe­ri­men­te verraten uns absolut gar nichts darüber, wie sicher oder unsicher ein Me­di­ka­ment für uns ist. Der Körper richtet sich nicht nach unseren Be­din­gun­gen. Als 1945 die Atom­bom­ben auf Japan ab­ge­wor­fen wurden und die Menschen in der Umgebung dieser ständigen Strahlung aus­ge­setzt waren, sind erst 40 Jahre später (!) Fälle von Ge­hirn­tu­mo­ren auf­ge­tre­ten. Nach der Logik von La­bor­for­schun­gen würde man wahr­schein­lich schon nach den ersten paar Jahren sagen, dass es keinen Zu­sam­men­hang zwischen der Strahlung und Ge­hirn­schä­den gibt. Wir haben absolut keine Ahnung, was diese Me­di­ka­men­te, diese Sup­ple­ments, die Impfungen usw. lang­fris­tig in unserem Körper anrichten. Und wir sollten ihnen niemals niemals vertrauen.