Mehrere Formen des Nichts

24.06.2021

In meinem Post "Etwas aus dem Nichts" schrieb ich über die Ursprünge des Uni­ver­sums und dabei merkte ich an, dass es rein logisch niemals ein Nichts gegeben haben kann und schon immer Etwas da war. Diese Ar­gu­men­ta­ti­on, fällt mir nun auf, greift aber nur, wenn es nur eine Form von Nichts gibt. Was ist, wenn es mehrere Nichtse gibt? Rein ma­the­ma­tisch gibt es ja mehrere Arten der Un­end­lich­keit, wieso also nicht auch mehrere Arten des Nichts? Das bedeutet, dass sich ein Nichts in ein anderes Nichts wandeln kann und demnach hätte es damals Zeit gegeben, denn Zeit, auch wenn sie nicht real existiert, existiert als Me­ta­kon­zept, die aus der Ver­än­de­rung von etwas von einem Zustand in den anderen her­vor­geht. Die Zeit wäre damit also ein Etwas, das es schon immer gab. Und weil es dieses Etwas gab, konnte etwas neues daraus entstehen, da damit nicht etwas aus dem Nichts entstand.