Richard David Precht ist langweilig

15.10.2020

Precht ist das Pa­ra­de­bei­spiel eines öf­fent­li­chen Denkers in Deutsch­land – kann gut reden, aber hat nichts span­nen­des zu sagen. Seine Eloquenz trägt so ziemlich sein ganzes Produkt, denn in­halt­lich ist er sowas wie ein Pres­se­spre­cher für das System. Er tut nichts anderes als dem Staat nach dem Mund zu reden und wenn es mal Kritik gibt, ist es spe­zi­fi­sche Re­gie­rungs­kri­tik. Seine Ansichten sind alle par­tei­po­li­tisch ein­zu­ord­nen und selbst wenn man etwas nicht in einem Par­tei­pro­gramm finden kann, gibt es innerhalb von Parteien doch viele Politiker, die das gleiche denken. Er ist für mich auch nicht wirklich ein Philsoph, eher ein Philso­phie­leh­rer. Er ist der Phi­lo­so­phie­pro­fes­sor für die breite Öf­fent­lich­keit. Und weil er diese Lehr­amtstel­le behalten will, wird er alles dafür tun, um dem Ar­beit­ge­ber zu gefallen.